1999: 1. Preis national La Souterraine Silvère Toye,

Weltenbummler in Sachen Taubensport

OTEGEM .- Muß ich Ihnen Silvère Toye noch vorstellen? Wohl kaum! Taubenzüchter in aller Welt kennen den sympathischen Großmeister aus dem kleinen belgischen Dörfchen Otegem. Silvère war in Japan, Taiwan, China und Südafrika, um nur einige der großen Länder außerhalb Europas zu nennen, in denen Taubensport betrieben wird. Er hat, um es auf einen Nenner zu bringen, die halbe Welt in Sachen Taubensport bereist. Meisterschaftstage, Verbandsausstellungen, Olympiaden und große Podiumsdiskussionen, überall ist Silvère ein gern gesehener Gast. Sein Taubensport hat ihn zum Weltenbummler gemacht. Vielleicht ist das manchmal ein wenig zum Nachteil seiner Familie, denn seine liebe Frau Rita trägt während Silvères Abwesenheit die Hauptlast der Taubenversorgung, und wer die Schlagverhältnisse in Otegem kennt, weiß, daß das keine leichte Aufgabe ist.

Erfolge ohne Ende

Ich kenne Silvère schon seit der Zeit, als er noch seine gutgehende Fleischerei in Kortrijk betrieb. Schon damals war er einer der großen Weitstreckenspezialisten von Flandern. Sein Bestand an Zucht- und Reisetauben war, bedingt durch seine Arbeit im Geschäft, nicht groß, aber die Leistungen umso größer. Erinnern wir uns kurz an die großen Namen aus der Kortrijker Zeit. Da war der "Kleine", ein Zuchtvogel der Sonderklasse, der "Oude Dikkop", der Stammvater der "Dikkop"-Linie und der "Oude Tarzan", u. a. der Vater von "Tarzan Boy" und "New Tarzan". Der "Jonge Dikkop", ein Sohn des "Oude Dikkop", gewann 1983 den 1. Preis national von Limoges gegen 10.999 Tauben. "Tarzan Boy" wurde 1988 1. As-Taube von Belgien auf der Weitstrecke und "New Tarzan" vertrat die belgischen Farben 1989 auf der Olympiade in Kattowitz.

Nach seinem Umzug nach Otegem setzte sich die Erfolgsserie fort. 1991 wurde Silvère 1. belgischer Meister auf der Weitstrecke und ein Jahr später, 1992, 1. belgischer Meister auf der großen Weitstrecke. So reihte sich Erfolg an Erfolg. Silvère hatte auf der Weitstrecke eigentlich alles erreicht, was zu erreichen war. Das einzige, was fehlt ist ein Barcelona-Sieg. 1994 verfehlte er ihn knapp, als sein "Dali" (B 88-3188354) gegen 12.399 Taube national den 4. Preis und gegen 27.330 Tauben international den 7. Preis flog.
Silvères Interesse wandte sich im Laufe der Jahre mehr und mehr den As-Tauben zu. Spektakuläre Ankäufe großartiger Tauben sorgten für Gesprächsstoff. Große Sieger gingen nicht mehr nach Taiwan oder Japan, sondern blieben in der belgischen Heimat. Silvère kaufte sie und züchtete mit ihnen in Otegem. Die Zucht aus As-Tauben wurde sein Steckenpferd.

Neue Herausforderungen

Im Röhnfried Courier 1999 berichteten wir, daß Silvère mit der Einführung von Vandenabeele-, Casaert- und Limbourg-Tauben seinen berühmten Weitstreckenstamm schneller gemacht hatte. Das spektakulärste Ergebnis des Jahres 1998 erzielte Silvère auf dem Bourges-Flug, als er gegen 3.397 national gesetzte Weibchen den 1., 3., 5., 8., 9., 13., 18. usw. Preis macht. Toye-Tauben, und dann noch Weibchen, mit solchen Preisen auf der Mittelstrecke! Die Fachpresse schrieb viele Wochen darüber. Das Ziel unseres Otegemer Sportfreundes ist es, eine Allround-Taube zu züchten, die von 80 km bis 1.000 km stark fliegt. Jahr für Jahr kommt er diesem Ziel näher.

Auf seinen vielen Reisen fielen ihm immer wieder Sportfreunde auf, die außergewöhnliche Erfolge mit Weibchen erzielten. Weibchen sollten besser sein als Vögel, wurde ihm immer wieder gesagt. In Belgien will das kaum einer glauben. Aber Silvère betrachtete es als Herausforderung und ging die Sache an - und der Erfolg der beiden letzten Jahre gab ihm recht.

Das System des Jahres 1999

Silvère hatte sich für die Saison 1999 eine Mannschaft aus 30 Täubinnen zusammengestellt, die er wie Jungtauben verdunkelte, und zwar von 17 Uhr abends bis 9 Uhr morgens. Von 16 Uhr bis 17 Uhr war Training angesagt, und sie flogen problemlos eine Stunde. Herumbummeln auf dem Dach gibt es bei Silvère nicht, sie müssen genau wie Jungtauben, Disziplin halten. Einmal am Tag werden sie leicht gefüttert mit einer Mischung, die aus 25 % Paddyreis, 25 % kleinem Cribsmais, 25 % Dari und 25 % Säuberungsmischung besteht. Diese Mischung gibt es das ganze Jahr über, nur einige Tage vor dem Einsetzen gibt es Sportmischung: für die Mittelstrecke zwei Tage lang und für die Weitstrecke vier Tage lang. Bei der Heimkehr werden die Tauben "entseucht" und zwar abwechselnd mit Nyfuramycin und Gambazin von Röhnfried. Am zweiten Tag nach der Heimkehr bekommen sie K+K Eiweiß von Röhnfried in das Wasser, um die Muskeln wieder aufzubauen. Am dritten Tag bekommen alle Tauben Nidramon oder einen Tee, den Silvère aus Zwiebeln, Möhren, Knollensellerie, viel Knoblauch und vor allem Thymian selbst zubereitet. Er ist der Ansicht, daß Thymian, Zwiebeln und Knoblauch Gold für die Atemwege sind. Am vierten Tag gibt es Zell Oxygen und Koenzym Q10 über das Futter, während am fünften Tag Multivitamin T13 von Röhnfried als Zusatz auf dem Speisezettel steht. Am Tag vor dem Einkorben bekommen die Tauben einen Vitamin B-Komplex.

Die Täubinnen dürfen vor dem Einsetzen eine halbe Stunde lang mit ihrem Vogel in der halbgeschlossenen Zelle auf Sicht zusammen sein. Es darf nicht zum Tretakt kommen. Auch bei der Heimkehr sitzen die Vögel so in der Zelle und warten auf die Täubin. Auf die Art will Silvère verhindern, daß die Täubinnen legen.

So weit das einfache Weibchen-System von Silvère. Gespielt hat er seine Amazonen, vorausgesetzt die Form war da, von April bis in den September hinein. Probleme mit der Mauser gab es dabei nicht. Aber nicht nur das Weibchen-Team, die gesamte Mannschaft von Silvère war hervorragend in Form und glänzte auf nationaler Ebene mit einer großen Zahl von Spitzenpreisen:

37 mal in den top 100 mit Weibchen auf den Nationalflügen,
18 mal in den top 100 mit Alttauben auf den Nationalflügen,
11 mal in den top 100 mit Jährigen auf den Nationalflügen.

Der größte und mit nichts zu vergleichende Erfolg eines Züchters ist noch immer der Nationalsieg. Unserem Silvère gelang dieser Coup am 29.8.1999. Von La Souterraine flog seine "Turbi", B 97-3097414, gegen 1.334 Alttauben den 1. Preis national. "Turbi" stammt aus dem "Wittenbuik Zwartje" (aus "Wittenbuik" von G. Vandenabeele x "Zwartje" von den Gebr. Santens) mit der "Turbine I" (aus "Turbo" von G. Vandenabeele x "Marathontje" von J. Catteeuw). Die Nationalsiegerin ist damit ein Musterbeispiel für Silvères Zuchtstrategie, der Zucht aus As-Tauben. Zu den Top-Stars auf den Otegemer Weibchenschlägen zählt auch die "Lady Di", B 96-9148088, aus "Le Borgne" x "Sister Invincible Montauban" (B 90-628471). Der "Invincible Montauban" gewann 1992 mit 20 Minuten Vorsprung den 1. Preis national von Montauban gegen 5.338 Tauben. Im Wettbewerb der Zeitschrift "Duivenkrant" holte sich Silvère in der Kategorie Jährige den Titel "Beste Hok 1999". So weit die wichtigsten Toye-News des Jahres 1999.

Sollten Sie noch Fragen an Silvère Toye haben, beantwortet er sie Ihnen gern auf der Verbandsausstellung.

Leistungsübersicht der "Lady Di", B 96-9148088

2. national La Souterraine gegen 1.071 Alttb. am 29.8.98
5. national Argenton gegen 2.180 Alttb. am 16.8.97
13. national Bourges gegen 3.397 Weib. am 30.5.98
19. national Bourges gegen 11.396 Jähr. am 03.8.97
29. national Limoges gegen 542 Weib. am 10.7.99
59. national Bourges gegen 21.170 Alttb. am 30.5.98
66. national Bourges gegen 4.202 Weib. am 29.5.99
66. national Argenton gegen 3.008 Alttb. am 14.8.99
127. national Argenton gegen 15.882 Jungtb. am 10.8.96

1. provinzial Bourges gegen 733 Jähr. am 03.8.97
1. provinzial Argenton gegen 260 Alttb. am 14.8.99
1. provinzial Bourges gegen 294 Jähr. am 03.8.97
1. provinzial La Souterraine am 29.8.98

Leistungsübersicht der "Turbi", B 97-3097414

1997:
08.6. Clermont: 134./960 Jungtb.
06.7. Chartres: 7./576 Jungtb.
19.7. Blois: 100./515 Jungtb.; 817. prov./3.962 Jungtb.
03.8. Bourges: 72./398 Jungtb.; 304. prov./3.617 Jungtb.; 2885. nat./38.169 Jungtb.
16.8. Argenton: 617. prov./1.857 Jungtb.
31.8. La Souterraine: 6./187 Jungtb.; 62. prov./1.524 Jungtb.; 195. nat./11.659 Jungtb.

1998:
12.4. Arras: 5./122 Jähr.; 6./177 Alttb.
26.4. Clermont: 44./184 Jähr.; 109./373 Alttb.
03.5. Dourdan: 1./69 Alttb.; 1./34 Jähr.
09.5. Dourdan: 89./280 Alttb.; 21./73 Jähr.
30.5. Bourges: 14./285 Alttb.; 14./511 Jähr.; 26. nat./3.397 Weib.; 124. nat./14.883 Jähr.
01.8. Bourges: 74./228; 237./861

1999:
01.5. Dourdan: 10./310 Alttb.
15.5. Orléans: 17./305 Alttb.
14.8. Argenton: 2./96 Alttb.; 4. prov./260 Tb.; 355. nat./3.008 Alttb.
28.8. La Souterraine (526 km): 1. prov./123 Alttb.; 1. nat./1.334 Alttb.

Einige Spitzenergebnisse des Jahres 1999

29.5. Bourges (419 km): national 4.202 Weibchen: 4., 12., 31., 47., 50., 57., 58., 63., 66., 73., 75., 78., 80., 97. usw. (29/48)
10.7. Limoges (574 km): national 541 Weibchen: 2., 28., 29., 35., 40., 47., 53., 65., 69., 70., 75., 89., 90., 91. usw. (23/37)
17.7. Dax (855 km): national 4.066 Alttb.: 8., 202., 746. (4)
09.8. Perpignan (904 km): 112 Alttb.: 1., 5., 8., 14., 17., 20., 25., 26. (12)
09.8. Perpignan (904 km): provinzial 1.065 Alttb.: 16., 27., 60., 90., 117. 118. usw.
28.8. La Souterraine: national 1.542 Jähr.: 4., 9., 13., 14., 15., 47., 68., 78., 98.; national 1.336 Alttb.: 1., 30., 60., 139., 159., 219. usw.; national 14.957 Jungtb.: 37., 135., 641., 957. usw.
12.9. La Souterraine: national 985 Alttb.: 3., 27., 164., 247.; national Weib.: 2., 16., 18., 23., 27., 90., 101., 126., 134., 153., 169.; national 1.279 Jähr.: 14., 16., 21., 59., 108., 153., 186., 204.; national 9.061 Jungtb.: 75., 287., 339., 356., 411. usw.

Fotos:

10.01 Silvère und seine treuen Helfer.

10.02 Der Schlag der Reiseweibchen.

10.03 "Lady Di"

10.04 "Turbi" 1999: 1. Preis national La Souterraine Silvère Toye,

Weltenbummler in Sachen Taubensport

OTEGEM .- Muß ich Ihnen Silvère Toye noch vorstellen? Wohl kaum! Taubenzüchter in aller Welt kennen den sympathischen Großmeister aus dem kleinen belgischen Dörfchen Otegem. Silvère war in Japan, Taiwan, China und Südafrika, um nur einige der großen Länder außerhalb Europas zu nennen, in denen Taubensport betrieben wird. Er hat, um es auf einen Nenner zu bringen, die halbe Welt in Sachen Taubensport bereist. Meisterschaftstage, Verbandsausstellungen, Olympiaden und große Podiumsdiskussionen, überall ist Silvère ein gern gesehener Gast. Sein Taubensport hat ihn zum Weltenbummler gemacht. Vielleicht ist das manchmal ein wenig zum Nachteil seiner Familie, denn seine liebe Frau Rita trägt während Silvères Abwesenheit die Hauptlast der Taubenversorgung, und wer die Schlagverhältnisse in Otegem kennt, weiß, daß das keine leichte Aufgabe ist.

Erfolge ohne Ende

Ich kenne Silvère schon seit der Zeit, als er noch seine gutgehende Fleischerei in Kortrijk betrieb. Schon damals war er einer der großen Weitstreckenspezialisten von Flandern. Sein Bestand an Zucht- und Reisetauben war, bedingt durch seine Arbeit im Geschäft, nicht groß, aber die Leistungen umso größer. Erinnern wir uns kurz an die großen Namen aus der Kortrijker Zeit. Da war der "Kleine", ein Zuchtvogel der Sonderklasse, der "Oude Dikkop", der Stammvater der "Dikkop"-Linie und der "Oude Tarzan", u. a. der Vater von "Tarzan Boy" und "New Tarzan". Der "Jonge Dikkop", ein Sohn des "Oude Dikkop", gewann 1983 den 1. Preis national von Limoges gegen 10.999 Tauben. "Tarzan Boy" wurde 1988 1. As-Taube von Belgien auf der Weitstrecke und "New Tarzan" vertrat die belgischen Farben 1989 auf der Olympiade in Kattowitz.

Nach seinem Umzug nach Otegem setzte sich die Erfolgsserie fort. 1991 wurde Silvère 1. belgischer Meister auf der Weitstrecke und ein Jahr später, 1992, 1. belgischer Meister auf der großen Weitstrecke. So reihte sich Erfolg an Erfolg. Silvère hatte auf der Weitstrecke eigentlich alles erreicht, was zu erreichen war. Das einzige, was fehlt ist ein Barcelona-Sieg. 1994 verfehlte er ihn knapp, als sein "Dali" (B 88-3188354) gegen 12.399 Taube national den 4. Preis und gegen 27.330 Tauben international den 7. Preis flog.
Silvères Interesse wandte sich im Laufe der Jahre mehr und mehr den As-Tauben zu. Spektakuläre Ankäufe großartiger Tauben sorgten für Gesprächsstoff. Große Sieger gingen nicht mehr nach Taiwan oder Japan, sondern blieben in der belgischen Heimat. Silvère kaufte sie und züchtete mit ihnen in Otegem. Die Zucht aus As-Tauben wurde sein Steckenpferd.

Neue Herausforderungen

Im Röhnfried Courier 1999 berichteten wir, daß Silvère mit der Einführung von Vandenabeele-, Casaert- und Limbourg-Tauben seinen berühmten Weitstreckenstamm schneller gemacht hatte. Das spektakulärste Ergebnis des Jahres 1998 erzielte Silvère auf dem Bourges-Flug, als er gegen 3.397 national gesetzte Weibchen den 1., 3., 5., 8., 9., 13., 18. usw. Preis macht. Toye-Tauben, und dann noch Weibchen, mit solchen Preisen auf der Mittelstrecke! Die Fachpresse schrieb viele Wochen darüber. Das Ziel unseres Otegemer Sportfreundes ist es, eine Allround-Taube zu züchten, die von 80 km bis 1.000 km stark fliegt. Jahr für Jahr kommt er diesem Ziel näher.

Auf seinen vielen Reisen fielen ihm immer wieder Sportfreunde auf, die außergewöhnliche Erfolge mit Weibchen erzielten. Weibchen sollten besser sein als Vögel, wurde ihm immer wieder gesagt. In Belgien will das kaum einer glauben. Aber Silvère betrachtete es als Herausforderung und ging die Sache an - und der Erfolg der beiden letzten Jahre gab ihm recht.

Das System des Jahres 1999

Silvère hatte sich für die Saison 1999 eine Mannschaft aus 30 Täubinnen zusammengestellt, die er wie Jungtauben verdunkelte, und zwar von 17 Uhr abends bis 9 Uhr morgens. Von 16 Uhr bis 17 Uhr war Training angesagt, und sie flogen problemlos eine Stunde. Herumbummeln auf dem Dach gibt es bei Silvère nicht, sie müssen genau wie Jungtauben, Disziplin halten. Einmal am Tag werden sie leicht gefüttert mit einer Mischung, die aus 25 % Paddyreis, 25 % kleinem Cribsmais, 25 % Dari und 25 % Säuberungsmischung besteht. Diese Mischung gibt es das ganze Jahr über, nur einige Tage vor dem Einsetzen gibt es Sportmischung: für die Mittelstrecke zwei Tage lang und für die Weitstrecke vier Tage lang. Bei der Heimkehr werden die Tauben "entseucht" und zwar abwechselnd mit Nyfuramycin und Gambazin von Röhnfried. Am zweiten Tag nach der Heimkehr bekommen sie K+K Eiweiß von Röhnfried in das Wasser, um die Muskeln wieder aufzubauen. Am dritten Tag bekommen alle Tauben Nidramon oder einen Tee, den Silvère aus Zwiebeln, Möhren, Knollensellerie, viel Knoblauch und vor allem Thymian selbst zubereitet. Er ist der Ansicht, daß Thymian, Zwiebeln und Knoblauch Gold für die Atemwege sind. Am vierten Tag gibt es Zell Oxygen und Koenzym Q10 über das Futter, während am fünften Tag Multivitamin T13 von Röhnfried als Zusatz auf dem Speisezettel steht. Am Tag vor dem Einkorben bekommen die Tauben einen Vitamin B-Komplex.

Die Täubinnen dürfen vor dem Einsetzen eine halbe Stunde lang mit ihrem Vogel in der halbgeschlossenen Zelle auf Sicht zusammen sein. Es darf nicht zum Tretakt kommen. Auch bei der Heimkehr sitzen die Vögel so in der Zelle und warten auf die Täubin. Auf die Art will Silvère verhindern, daß die Täubinnen legen.

So weit das einfache Weibchen-System von Silvère. Gespielt hat er seine Amazonen, vorausgesetzt die Form war da, von April bis in den September hinein. Probleme mit der Mauser gab es dabei nicht. Aber nicht nur das Weibchen-Team, die gesamte Mannschaft von Silvère war hervorragend in Form und glänzte auf nationaler Ebene mit einer großen Zahl von Spitzenpreisen:

37 mal in den top 100 mit Weibchen auf den Nationalflügen,
18 mal in den top 100 mit Alttauben auf den Nationalflügen,
11 mal in den top 100 mit Jährigen auf den Nationalflügen.

Der größte und mit nichts zu vergleichende Erfolg eines Züchters ist noch immer der Nationalsieg. Unserem Silvère gelang dieser Coup am 29.8.1999. Von La Souterraine flog seine "Turbi", B 97-3097414, gegen 1.334 Alttauben den 1. Preis national. "Turbi" stammt aus dem "Wittenbuik Zwartje" (aus "Wittenbuik" von G. Vandenabeele x "Zwartje" von den Gebr. Santens) mit der "Turbine I" (aus "Turbo" von G. Vandenabeele x "Marathontje" von J. Catteeuw). Die Nationalsiegerin ist damit ein Musterbeispiel für Silvères Zuchtstrategie, der Zucht aus As-Tauben. Zu den Top-Stars auf den Otegemer Weibchenschlägen zählt auch die "Lady Di", B 96-9148088, aus "Le Borgne" x "Sister Invincible Montauban" (B 90-628471). Der "Invincible Montauban" gewann 1992 mit 20 Minuten Vorsprung den 1. Preis national von Montauban gegen 5.338 Tauben. Im Wettbewerb der Zeitschrift "Duivenkrant" holte sich Silvère in der Kategorie Jährige den Titel "Beste Hok 1999". So weit die wichtigsten Toye-News des Jahres 1999.

Sollten Sie noch Fragen an Silvère Toye haben, beantwortet er sie Ihnen gern auf der Verbandsausstellung.

Leistungsübersicht der "Lady Di", B 96-9148088

2. national La Souterraine gegen 1.071 Alttb. am 29.8.98
5. national Argenton gegen 2.180 Alttb. am 16.8.97
13. national Bourges gegen 3.397 Weib. am 30.5.98
19. national Bourges gegen 11.396 Jähr. am 03.8.97
29. national Limoges gegen 542 Weib. am 10.7.99
59. national Bourges gegen 21.170 Alttb. am 30.5.98
66. national Bourges gegen 4.202 Weib. am 29.5.99
66. national Argenton gegen 3.008 Alttb. am 14.8.99
127. national Argenton gegen 15.882 Jungtb. am 10.8.96

1. provinzial Bourges gegen 733 Jähr. am 03.8.97
1. provinzial Argenton gegen 260 Alttb. am 14.8.99
1. provinzial Bourges gegen 294 Jähr. am 03.8.97
1. provinzial La Souterraine am 29.8.98

Leistungsübersicht der "Turbi", B 97-3097414

1997:
08.6. Clermont: 134./960 Jungtb.
06.7. Chartres: 7./576 Jungtb.
19.7. Blois: 100./515 Jungtb.; 817. prov./3.962 Jungtb.
03.8. Bourges: 72./398 Jungtb.; 304. prov./3.617 Jungtb.; 2885. nat./38.169 Jungtb.
16.8. Argenton: 617. prov./1.857 Jungtb.
31.8. La Souterraine: 6./187 Jungtb.; 62. prov./1.524 Jungtb.; 195. nat./11.659 Jungtb.

1998:
12.4. Arras: 5./122 Jähr.; 6./177 Alttb.
26.4. Clermont: 44./184 Jähr.; 109./373 Alttb.
03.5. Dourdan: 1./69 Alttb.; 1./34 Jähr.
09.5. Dourdan: 89./280 Alttb.; 21./73 Jähr.
30.5. Bourges: 14./285 Alttb.; 14./511 Jähr.; 26. nat./3.397 Weib.; 124. nat./14.883 Jähr.
01.8. Bourges: 74./228; 237./861

1999:
01.5. Dourdan: 10./310 Alttb.
15.5. Orléans: 17./305 Alttb.
14.8. Argenton: 2./96 Alttb.; 4. prov./260 Tb.; 355. nat./3.008 Alttb.
28.8. La Souterraine (526 km): 1. prov./123 Alttb.; 1. nat./1.334 Alttb.

Einige Spitzenergebnisse des Jahres 1999

29.5. Bourges (419 km): national 4.202 Weibchen: 4., 12., 31., 47., 50., 57., 58., 63., 66., 73., 75., 78., 80., 97. usw. (29/48)
10.7. Limoges (574 km): national 541 Weibchen: 2., 28., 29., 35., 40., 47., 53., 65., 69., 70., 75., 89., 90., 91. usw. (23/37)
17.7. Dax (855 km): national 4.066 Alttb.: 8., 202., 746. (4)
09.8. Perpignan (904 km): 112 Alttb.: 1., 5., 8., 14., 17., 20., 25., 26. (12)
09.8. Perpignan (904 km): provinzial 1.065 Alttb.: 16., 27., 60., 90., 117. 118. usw.
28.8. La Souterraine: national 1.542 Jähr.: 4., 9., 13., 14., 15., 47., 68., 78., 98.; national 1.336 Alttb.: 1., 30., 60., 139., 159., 219. usw.; national 14.957 Jungtb.: 37., 135., 641., 957. usw.
12.9. La Souterraine: national 985 Alttb.: 3., 27., 164., 247.; national Weib.: 2., 16., 18., 23., 27., 90., 101., 126., 134., 153., 169.; national 1.279 Jähr.: 14., 16., 21., 59., 108., 153., 186., 204.; national 9.061 Jungtb.: 75., 287., 339., 356., 411. usw.

Fotos:

10.01 Silvère und seine treuen Helfer.

10.02 Der Schlag der Reiseweibchen.

10.03 "Lady Di"

10.04 "Turbi"


 
Silvere Toye - Paperrestraat 9 - B-8553 Otegem - Belgium - Tel. +32 56 64 71 21 - Fax: +32 56 64 84 32
E-mail: info@racingpigeons-toye.com